(Botnang/Schwaig). Das erste Auswärtsspiel der neuen Saison in der 2.Volleyball-Bundesliga führte den SV Schwaig am Samstag, 19. September zum ASV Botnang. Der SVS gewann nach 120 Minuten mit Mühe und knapp mit 3:2 (21:25, 18:25, 25:21, 25:23, 15:13).
Vor nur 140 Zuschauern startete der SVS beim Aufsteiger aus dem Ortsteil von Stuttgart denkbar schlecht. Über 8:11 und 13:17 ging der Satz dahin. Auch mehrere Spielerwechsel und Auszeiten von Trainer Rakic hatten keinen Erfolg und am Ende stand ein 21:25.
Der zweite Satz begann gar mit 0:4. Schwaig konnte zwar zum 6:6 ausgleichen, aber dann zog Botnang gleich wieder davon. 9:13, 12:17 und 16:22 führten zum erneuten Satzverlust (18:25).
Damit stand der SVS bereits mit dem Rücken zur Wand als im dritten Satz ein Wechsel auf der Zuspielposition (Melvin Roll kam für Olaf Warchalowski) endlich den gewünschten Erfolg brachte. Schwaig verkürzte den Satzrückstand mit 25:21 auf 1:2.
Der 4.Satz war stark umkämpft: mit 15:15, 17:18 und 20:21 ging es in die „crunchtime“, in der der SV Schwaig die besseren Nerven bewies und letztlich mit 25:23 gewann.
Einen Punkt gesichert und einen zweiten vor Augen startete der SVS mit 5:1 fulminant in den Tiebreak. Allerdings ließ Botnang nicht locker und kam auf 5:4 heran. Bei 8:7 wurden die Seiten ein letztes Mal gewechselt. Der SV Schwaig konnte nun den Vorsprung auf 13:11 etwas ausbauen und den Satz schließlich mit 15:13 gewinnen.
MVP wurde Melvin Roll (Zuspiel) der dem Spiel ab dem 3.Satz seinen Stempel aufdrückte.
Fazit und Ausblick
Trainer Rakic bieten sich im Team des SVS in dieser Saison offensichtlich verschiedenste Alternativen, die er auch zu nutzen weiß. Dadurch ist die Mannschaft deutlich weniger ausrechenbar als zuletzt. Wenn dann noch der ausreichende Fokus auf dem eigenen Spiel liegt und auch gegen Aufsteiger wie Botnang mit voller Konzentration gespielt wird, sollte es möglich sein, sich im vorderen Tabellendrittel einzunisten.
Am 26.September folgt in Karlsruhe erneut ein Auswärtsspiel, bevor am 3.Oktober das Heimspiel gegen die TuS Kriftel ansteht.



